Die Theatergruppe der Freien Schule Kreuzberg probt seit Februar wieder im Theater Expedition Metropolis. Aus Improvisation entsteht ein Theaterstück zum Thema Klima… „Das Boot hat ein Loch!“ Im Juni ist die Aufführung für Kinder, Eltern und Freund:innen der FSX.
Im Rahmen des Gedenktages 9. November haben Kinder der FSX sich dieses Jahr wieder um Stolpersteine in der Umgebung der Freien Schule Kreuzberg gekümmert. In der Nacht des 9. November 1938 hatten auch in Kreuzberg Nationalsozialisten und ihre Unterstützenden jüdische Einrichtungen angegriffen. So wurde die Synagoge am Fraenkelufer in Brand gesetzt und die Einrichtung der Synagoge in der Lindenstraße zerstört. Diese furchtbaren Angriffe auf Zentren jüdischen Lebens in Kreuzberg reihten sich ein in eine stetig eskalierte Verfolgung von Menschen aufgrund religiös-kultureller Zugehörigkeit oder Zuschreibung, welche schließlich zur Ermordung Vieler führte.
Im Rahmen eines Projekt-Tages zum Gedenktag 9. November haben Kinder der FSX sich auch um Stolpersteine in der Umgebung der Freien Schule Kreuzberg gekümmert. In der Nacht des 9. November 1938 hatten auch in Kreuzberg Nationalsozialisten und ihre Unterstützenden jüdische Einrichtungen angegriffen. So wurde die Synagoge am Fraenkelufer in Brand gesetzt und die Einrichtung der Synagoge in der Lindenstraße zerstört. Diese furchtbaren Angriffe auf Zentren jüdischen Lebens in Kreuzberg reihten sich ein in eine stetig eskalierte Verfolgung von Menschen aufgrund religiös-kultureller Zugehörigkeit oder Zuschreibung, welche schließlich zur Ermordung Vieler führte.
Auch die Stolpersteine für die Familie Leske/Scheibe vor der Waldemarstr. 42 wurden geputzt.
Die Kinder der Lerngruppe 5/6 waren unterwegs in der Waldemarstraße, der Naunynstraße, der Mariannenstraße, der Wrangelstraße und der Adalbertstraße und haben Stolpersteine in unserem Kreuzberger Kiez gereinigt. Wie schon bei einem Projekt in Kooperation mit Schlaglicht e.V. im vergangenen Schuljahr wurde so spürbar, wie die häufig abstrakt vermittelte Verfolgungsgeschichte des Nationalsozialismus in Kreuzberg ganz konkrete Menschen in ihrer Existenz, an Leib und Leben betraf.
So etwa im Falle der Familie Leske/Scheibe, die in der Waldemarstraße 42 wohnte: Zum Zeitpunkt der Novemberpogrome im Jahr 1938 war Hannelore Leske gerade einmal sechs Jahre alt. Sie wuchs in Berlin auf, ihre Familie war jedoch aus dem heutigen Polen nach Berlin gekommen. 1942 wurde Hannelore zehnjährig gemeinsam mit ihren Verwandten nach Theresienstadt deportiert, 1944 nach Auschwitz. Sie und ihre Familienmitglieder wurden in den Lagern der Nationalsozialisten ermordet.
Mitte Mai hatte die Senatsbildungsverwaltung zugesagt, den Schulen in den letzten Wochen vor den Ferien keine Änderungen mehr in den gefundenen Abläufen zuzumuten – Stichwort „Planungssicherheit„. Die Infektionszahlen sanken aber glücklicherweise weiter, gleichzeitig stieg der Druck für Schulöffnungen: Erst wurde die Notbetreuung für alle mit entsprechendem Bedarf angeboten, dann die Rückkehr zum Schulbetrieb in Präsenz für alle, die kommen wollen. Wir sind froh, dass es damit auch an der FSX wieder Schritt für Schritt in Richtung eines schönen Miteinanders in der Schulgemeinschaft geht, und hoffen, dass die Öffnungen und Lockerungen an Schulen und in vielen anderen Bereichen nicht zu Problemen in der Zukunft führen.
Alles dicht!? Wir haben in den vergangenen Wochen eine Ausstellung im kollektiven Stadtteilladen MaHalle zusammengestellt, die man sich nun trotzdem im Kiezfenster ansehen kann. Die Kinder und Team-Mitglieder der FSX haben dafür weitere Foto-Kunstwerke zusammengetragen, die den Alltag im Corona-Lockdown-Stubenkoller-Schneematsch-Winter 2020/21 dokumentieren, und präsentieren auch weitere Stubenhocker-Objektkunstwerke. Hier zeigen wir einige der eingereichten und ausgestellten Werke. Wenn ihr mehr sehen wollt: Kommt doch vorbei und schaut euch die Ausstellung an: Waldemarstr. 110, 10999 Berlin-Kreuzberg – kostenlos und draußen!