Stop! Motion!

Das fängt ja gut an: Gleich in der ersten Schulwoche des neuen Jahres hat sich das Team der FSX einen der knappen Fortbildungstage Zeit genommen, um sich weiter mit dem Einsatz digitaler Medien im Schulalltag zu beschäftigen. In Kooperation mit dem Archiv der Jugendkulturen wurde ein Workshop-Programm absolviert, in dem es inhaltichen Input zum Thema gab, aber auch konkrete Tools direkt ausprobiert wurden.

Auch wenn es manchmal scheinen kann, dass Prozesse wie die Digitalisierung an unserer Schule und der Aufbau einer IT-Infrastruktur im Schneckentempo verlaufen und hohe Hindernisse zu erklimmen sind: Das Ganze hat dem Team so viel Spaß gemacht, dass ein Tool sofort den Sprung ins Schulleben geschafft hat – eines der tollen Ergebnisse davon zeigen wir euch hier:

Fortbildungen wie diese sind Teil des seit Längerem laufenden Prozesses zur Digitalisierung an unserer Schule – weitere werden folgen. Finanzielle Förderung für den Aufbau der IT-Infrastruktur erhalten wir im Rahmen des Digital-Paktes von der Senatsbildungsverwaltung, technisch durchgeführt und begleitet wird dieser Prozess von der Firma Asaria. Vielen Dank auch an die ehrenamtlichen Unterstützenden, die solche Fortbildungstage erst möglich machen, indem sie regelmäßig Ausflüge mit den FSX-Kindern organisieren – diesmal ging es in die Kinderwelt ANOHA im Jüdischen Museum Berlin.

Neulich bei den Nerds: FSX hat ein neues Schulnetz

Nach langer Vorbereitung ist es nun soweit: Der neue Schulserver ist aufgebaut und in Betrieb genommen, neue Lerncomputer sind beschafft und eingerichtet – es kann losgehen! Mit ihren Accounts können Lernende und Begleitende sich nun an den Laptops im Schulnetz anmelden und auf persönliche und auch auf geteilte Dateien zugreifen, welche der Schulserver für sie bereithält. So können Projekte ohne großen Aufwand auch über längere Zeit verfolgt werden oder die Unterlagen zur letzten Präsentation auch später noch einmal eingesehen werden. Die Begleitenden können Materialien sammeln, untereinander tauschen und den Lernenden zur Verfügung stellen. Alle Geräte können dabei zentral gewartet werden, sodass sie auf dem aktuellen Stand bleiben und mit der Software ausgestattet werden können, die sich Lernende und Begleitende für ihre Arbeit wünschen. Dabei setzen wir auf der Grundlage unseres Medienkonzeptes soweit wie möglich auf Opensource-Angebote, sowohl bei der Server-Software linuxmuster.net – der quelloffenen Grundlage für die kommerziellen Berliner Schulserver – als auch bei der Software auf den Lerncomputern, wie Browser, Office-Anwendungen oder Ton-, Bild- und Videobearbeitung. Die Lerncomputer selbst sind gebrauchte Geräte, die wieder aufbereitet bei uns eine neue Anwendung finden, statt verschrottet zu werden. So reduzieren wir den ökologischen Fußabdruck unserer IT-Struktur.

Neu eingerichtete Computer-Ecke mit drei Arbeitsstationen für mobile Lerncomputer

Finanzierbar war diese längst überfällige Erweiterung der IT-Infrastuktur durch die Zuschüsse aus dem DigitalPakt. Für die Umsetzung brauchte es aber auch viel Arbeit und Know-How für IT und Verwaltung – dabei hat uns die Berliner Firma Asaria unterstützt. Wir freuen uns auf viele, viele Videos, Bilder, Sounds und Songs, Präsentationen, Texte und Tabellen, in die dank der neuen edukativen IT-Infrastruktur die kreativen Ideen aus der pädagogischen Arbeit an der FSX einfließen können.

Überfällig und überhart: IT-Upgrade in Zeiten des Fernunterrichts

Ein alter Commodore 64, ein früher Heimcomputer, welcher 1982 vorgestellt wurde.
Foto: Evan-Amos (Public Domain)

Seit Längerem laufen die Vorbereitungen, nun geht es endlich los mit den Arbeiten an der IT-Infrastruktur an der FSX. Durch den Fernunterricht wird deutlich, dass dringend etwas getan werden musste.

An einem ausführlichen Konzept zum verstärkten Einsatz digitaler Medien in der FSX hat das Kollektiv schon seit dem Sommer 2020 gearbeitet, gemeinsam mit unserem IT‑Partner wurden entsprechende Maßnahmen geplant und auch der Antrag auf Gelder aus dem Digital-Pakt der Bundesregierung hat seine Zeit gebraucht. Doch nun ist das Geld bewilligt und wir können so richtig loslegen mit den ersehnten Arbeiten an unserer IT-Infrastruktur. Ein tüchtiger Server, neue Laptops und einige weitere Geräte werden hier im Laufe des Jahres installiert und können dann das Lernen an der FSX bereichern.

Bereits jetzt haben wir unser Netzwerk in der FSX überarbeitet und verlässlicher gemacht. Auch eine schnellere Internet-Verbindung ist bereits verfügbar. So können die Team-Mitglieder, welche hier vor Ort arbeiten, problemlos ihre Video-Konferenzen mit unseren Kindern im Fernunterricht abhalten. Der Sprecher der AG Digitalisierung des Landeselternausschusses der staatlichen Schulen in Berlin empfiehlt 50 Mbit/s pro Schulklasse oder Lerngruppe – das erreichen wir allemal und stehen auch im Vergleich mit anderen, meist viel größeren Schulen in Kreuzberg und in Berlin zumindest in dieser Hinsicht schon jetzt sehr gut da. Die Möglichkeiten, welche die neue Infrastruktur bieten wird, wären natürlich schon jetzt sehr willkommen, da Vieles auf digitale Techniken verlagert wird. Doch leider hat sich CoViD nicht mit uns oder dem Digital-Pakt abgesprochen, wann so eine Pandemie denn zeitlich besser passen könnte.